Tragödie an der Love Parade
19 Tote und mehrere Hundert Verletzte sind die traurige Bilanz einer Massenpanik an der diesjährigen Love Parade in Duisburg. Beim Zugang aufs Festivalgelände kam es gestern Abend in einem Tunnel zu einem Gedränge, in dem die meist jugendlichen Raver von anderen Besuchern zu Tode getrampelt wurden. Augenzeugen kritisierten die Sicherheitsvorkehrungen vor Ort. Im Tunnelbereich habe es "einfach gar keine Ausweichmöglichkeit" gegeben, sagte etwa eine Teilnehmerin. Ermittlungen zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurden eingeleitet.
Die Techno-Party wurde nach dem Unglück fortgesetzt. Der städtische Krisenstab habe gewollt, "dass diese Veranstaltung in Ruhe ausklingt", um eine erneute Panik zu verhindern.
Die Techno-Party wurde nach dem Unglück fortgesetzt. Der städtische Krisenstab habe gewollt, "dass diese Veranstaltung in Ruhe ausklingt", um eine erneute Panik zu verhindern.

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