Samstag, Mai 23, 2009

Gelangen Last.fm-Kundendaten in die Hände der Musikindustrie?

Nach Recherchen von Techcrunch.com sollen Kundendaten von Last.fm-Benutzern in die Hände des amerikanischen Musikindustrieverbands RIAA gelangt sein. Der Mutterkonzern CBS hätte Scrobbler-Daten über Hörgewohnheiten von Last.fm-Benützern geliefert, die Aufschluss über noch nicht offiziell veröffentlichte und damit illegal heruntergeladene Musik auf deren Rechner geben soll. Im konkreten Fall geht es um Kopien des U2-Albums "No Line On The Horizon", die bereits Wochen vor der Veröffentlichung in Internettauschbörsen aufgetaucht waren. Last.fm hatte in der Vergangenheit stets bestritten, Daten an die RIAA geliefert zu haben. Offen bleibt, ob die Verantwortlichen bei Last.fm über die Datenweitergabe ihres Mutterhauses informiert waren. Eine offizielle Stellungnahme blieb bislang aus.
1 Kommentare:
23 Mai, 2009 12:33 / Anonymous Norbi      

Unglaubliche Schweinerei! Habe meine Scrobbler-Software gleich gelöscht.

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