Review: The Prodigy - Invaders Must Die
The Prodigy - Invaders Must Die2009 Universal
"Gibt es die noch?" fragte mich ein Kollege ganz erstaunt. Prodigy hatte man längst abgeschrieben. Schliesslich war alles nach "The Fat Of The Land" (1997)nur noch ein verzweifeltes Suchen nach alter Grösse. Doch diesmal verzichteten Liam Howlett und seine Mannen für "Invaders Must Die" auf vermeintliche Innovation und Zeitgeist und kehrten musikalisch wieder in die guten alten Zeiten zurück. So rockt "Omen" in bekannter Prodigy-Manier den Dancefloor, "Warrior's Dance" liebäugelt mit seinen gepitchten Vocal-Samples mit französischem House und "Stand Up" erinnert irgendwie an Fatboy Slim. Vor 15 Jahren wäre "Invaders Must Die" deshalb wohl noch als der grosse Wurf gefeiert worden, heute klingt dies alles doch recht altbacken und abgestanden. Diese Party ist definitiv zu Ende.

Hm, ich hab nur einmal reingehört, war aber eher positiv angetan. Was rockt, ist auf jeden Fall das Cover. Cooler Blog übrigens! Gewandte Schreibe und lässige Optik!
Grüße aus Deutschland,
Daniel
Genau dieser Trip in die Vergangenheit macht dieses Album zum Hit! Bin mit dem negativen Review gar nicht einverstanden.
....ach ja...
und zudem scheint mir die wortwörtliche Umschreibung aus anderen Quellen abgekupfert zu sein...
@Michi K: Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Das neue Album von Prodigy hat auch innerhalb unserer Redaktion unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen. Letztlich entscheidet aber der Redakteur, der das Thema bearbeitet, über den Inhalt einer Kritik.
Den Vorwurf des Abkupferns weisen wir hingegen entschieden zurück und bitten gleichzeitig um Beleg deiner Quellen.
Das Album ist einfach geil!!!
Diese Platte rockt!!! Ich habe in letzter Zeit kein brutaleres Album gehört. Alte Sounds und Zitate sind bewusste Stilmittel. Ich versteh deine Rezi überhaupt nicht.
aber ganz nebenbei: Schöne Seite!
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