Freitag, September 12, 2008

Review: Metallica - Death Magnetic

Metallica - Death Magnetic
2008 Universal

Die Spannung war gross vor dieser Veröffentlichung. Würden sich Metallica nach dem knüppelharten, aber missglückten "St. Anger" wieder fangen können? Die Antwort lautet - etwas zögerlich - Ja. In den besten Momenten wie beispielsweise beim grossartigen "All Nightmare Long" verkörpert das neue Album "Death Magnetic" genau das, wofür man Metallica liebt: Grossartige Melodien mit einer mörderischen Power, getragen von Hammetts typischen Soli. Selbst Hetfield klingt wie in seinen besten Tagen und Rick Rubin hat als Produzent das Seine dazu beigetragen und dem Album passenderweise einen knochentrockenen Sound verpasst.
Trotzdem wird schnell klar, dass "Death Magnetic" letztlich nur altbekannte Ideen von ".. And Justice For All" und "Master of Puppets" vereint, ohne wirklich an diese Meilensteine der Rockgeschichte heran zu kommen. Mit "Unforgiven III" ist zudem eine missratene Ballade dabei, die den Gesamteindruck trübt.
Fazit: Mit "Death Magnetic" legen Metallica jenes Album vor, auf das die Fans lange Zeit gehofft hatten. Das Resultat ist zwar nicht immer über alle Zweifel erhaben, jedoch immer noch weit besser als alles, was Metallica seit dem black album rausgebracht haben.